
| |
|
Eine Aktualisierung dieser Seite erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt!
|
| |
|
12.11.2009 Pressemitteilung
|
Schwangerschaftskonfliktberatung wieder verstärkt in Bad Berleburg
|
|
donum vitae Beratungsstelle Siegen in Berleburg mit neuer Besetzung
|
| Die staatlich anerkannte Beratungsstelle donum vitae e.V. in Siegen bietet ab sofort wieder eine Außensprechstunde in Bad Berleburg, An der Gontardslust 7, an. Die neue Mitarbeiterin, Frau Eveline Sturm-Kießling berät im Schwangerschaftskonflikt und stellt auf Wunsch eine Beratungsbescheinigung aus. „Die Konfliktberatung ist zielorientiert auf den Schutz des ungeborenen Lebens ausgerichtet, bleibt aber immer ergebnisoffen im Respekt vor der Entscheidung jeder Frau“, so Sturm Kießling. Ebenfalls hilft die Beratungsstelle im Rahmen der allgemeinen Schwangerenberatung in sozialen, rechtlichen und finanziellen Fragen rund um Schwangerschaft und Geburt. Die Beratung ist kostenlos, unabhängig von Konfession und Nationalität und kann auf Wunsch anonym erfolgen. Terminvereinbarungen sind über die Siegener Beratungsstelle unter 0271 / 40 57 261 von Montag bis Freitag möglich. |
| |
|
14.09.2009
|
Hilfe für Frauen im Konflikt
|
|
donum vitae unterstützt bei verantwortungvoller Entscheidung
|
|
pebe Siegen. ,,Schwanger! Für viele ein Grund zur Freude. Aber nicht für alle. Oft sogar ein Augenblick des Erschreckens und der Angst: In solchen Situationen ist die Frau oft sehr allein." So beginnt das Faltblatt der Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle Donum vitae in Weidenau, und treffender lässt sich nicht umschreiben, warum Frauen die Arbeit der Beratungsstelle in Anspruch nehmen. Seit sechs Jahren bietet sie Frauen, die schwanger sind und nicht wissen, wie es weitergehen soll, ihre Hilfe an. ,,Das bedeutet, dass wir dem geborenen wie auch dem ungeborenen Leben mit Respekt begegnen", erklärte Katharina Naujoks. ,,Unsere Beratung soll es den Frauen ermöglichen, eine selbstständige, optimal informierte Entscheidung zu treffen." Zehn Jahre gibt es den Trägerverein Donum vitae in diesem Jahr. Er sei bürgerschaftlich organisiert, nicht konfessionell, aber von christlicher Grundhaltung geprägt, betonte Bernhard Stratmann als Vertreter des Regionalvereins mit Sitz in Meschede. Diese Form der Beratungstätigkeit sei im Jahr 1999 eine Antwort des Zentralkomitees der deutschen Katholiken auf die Entscheidung Roms gewesen, aus der Schwangerschaftskonfliktberatung mit Beratungsschein auszusteigen. ,,Der Verein hat sich schnell über das ganze Bundesgebiet ausgebreitet, heute sei Donum vitae an 190 Orten in der Republik vertreten, ,,nach Pro Familia der zweitgrößte Anbieter", bemerkte Katharina Naujoks stolz. Finanziert wird die Arbeit vom Land und aus Spenden und Mitgliederbeiträgen. Zum ,,Kerngeschäft" von Naujoks und ihren Kolleginnen Andrea Kretzer und Eveline Sturm-Kießling sowie der Verwaltungsfrau Monika Vitt gehört die Schwangerschaftskonfliktberatung mit Beratungsnachweis. ,,Jede Frau ist einzigartig und kommt mit einem einzigartigen Problem", so Naujoks. Über allem stehe die Frage: ,,Wie soll ich mich nur entscheiden?" Massive Gewissensfragen tauchten auf, Sorgen ums Überleben, um den Bruch der eigenen Lebensplanung, Angst vor Isolation selbst im Familiensystem, Angst vor der Reaktion des Partners und Einsamkeit. ,,Oft ist es ein furchtbarer Kraftakt für die Frauen", berichtete die Beraterin, denn eine Entscheidung müsse bis zur zwölften Schwangerschaftswoche getroffen werden. ,,Wir versuchen den Frauen zunächst Raum zu geben, ihre Ängste und Gedanken auszusprechen und sie nicht allein damit zu lassen." Da es immer auch um das ungeborene Leben gehe, versuchten sie umfassende Information für ein Leben mit dem Kind. Aber wenn sich eine Frau für den Abbruch entscheide, erfahre sie auch hierfür ,,alle relevanten Daten". Dann sei es aber auch wichtig, ,,dem Thema Schuld und Trauer ausreichend Raum zu geben". Andrea Kretzer berichtete anhand des Beispiels eines 17-jahrigen Mädchens, das sein Kind gegen die Widerstände ihrer Familie und ihres Freundes bekommen will, aus der Beratungspraxis. Viele Schritte sind nötig, um dem Leben einen guten Start zu geben, von der Krisenintervention und psychosozialen Beratung über die Suche nach individuellen Lösungen, die Einbindung der Familie inklusive deren Beratung bis bin zu Behördenkontakten. Wichtig sei die Abklärung finanzieller Zuwendungsmöglichkeiten. Denn, so Katharina Naujoks ergänzend, ,,wir können nur für das Leben beraten, wenn wir die Frauen darin unterstützen, ihre Lebensverhältnisse zu verbessern". Deshalb sei die Sozialberatung für Frauen sehr wichtig. Einen weiteren Aufgabenschwerpunkt sieht die Beratungsstelle in der Präventionsarbeit mit Mädchen, die sich derzeit auf Haupt- und Gesamtschulen konzentriert. Dabei gehe es darum, ,,ein gutes Wissen um Fruchtbarkeit, Verhütung und verantwortliche Sexualität zu vermitteln und den klaren Willen der Madchen zu stärken", erklärte Eveline Sturm-Kießling, die nicht nur in Siegen, sondern auch in der Außenstelle Bad Berleburg, An der Gontardslust 7, arbeitet. ,,Präventionsarbeit will ganz einfach verhindern, dass junge Mädchen schwanger werden." Seit Beginn der Beratungen, so berichtete Monika Vitt, habe die Zahl der Hilfesuchenden fast kontinuierlich zugenommen: Im vorigen Jahr wurden 387 Frauen beraten, in diesem Jahr (Stand Ende August) seien es schon 264. Die Beratung ist für die Hilfesuchenden kostenlos, die Mitarbeiterinnen unterliegen der Schweigepflicht, und die Hilfesuchenden haben auch ein Recht auf anonyme Beratung. |
![]() |
| |
|
11.09.09
|
Hilfe für Schwangere in schwierigen Situationen
|
|
Interview mit Katharina Naujoks von der Beratungsstelle donum vitae über gestiegenen Gesprächsbedarf, Problemlagen und Lebensbedingungen
werdender Mütter |
|
Nicht alle werdenden Mütter sind ihrem Empfinden nach guter Hoffnung: Die Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle donum vitae in Siegen-Weidenau verzeichnet einen deutlichen Anstieg des Beratungsbedarfs. Waren es im Jahr 2004 noch 330 Gespräche, lag die Zahl 2008 bei 641. Florian Adam sprach mit Beraterin Katharina Naujoks: Ist der Bedarf gestiegen oder nehmen nur mehr Frauen das Angebot wahr? Inwiefern? Armut und fehlender Rückhalt - zwei Gründe, wieso manche Frauen über einen Schwangerschaftsabbruch nachdenken. Es gibt sicher mehr? Aber zu jeder Schwangerschaft gehört ein Mann... Es geht um die Entscheidung für oder gegen die Geburt des Kindes. Donum vitae ist ein bürgerschaftlicher Verein mit katholischen Wurzeln. Und die katholische Kirche hat zur Abtreibung eine klare Ablehnhaltung. Welche Werte legen sie als Beraterin zugrunde? Wie helfen sie konkret? Und wenn die Frau sich für einen Abbruch entscheidet? Sie bieten aber nicht nur Konfliktberatung an? Ist Prävention ein Thema? (Westfälische Rundschau, 11.09.09) |
| |
|
18.12.2007
|
Volkmar Klein besucht donum vitae
|
|
Presseinformation
|
|
Einen Besuch in der Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle von donum vitae in Weidenau machte der CDU-Landtagsabgeordnete Volkmar Klein. Von den Beraterinnen Katharina Naujoks, Kornelia Heisener und Heike Oppermann sowie von dem 1. Vorsitzenden des Regionalverbandes Paderborn, Herrn Bernhard Stratmann, ließ er sich über das umfangreiche Angebot der Stelle informieren. Volkmar Klein lobte ausdrücklich die Arbeit der Beratungsstelle: “ Die Arbeit der Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle ist ein wichtiger Beitrag, um ungeborenes Leben zu schützen. Das Leben ist ein Geschenk, das es zu bewahren gilt.“ Die Beraterinnen ergänzten dazu: „donum vitae tritt für eine wertorientierte Schwangerschaftskonfliktberatung ein, in doppelter Anwaltschaft für die Rat suchende Frau und das ungeborene Kind. Unsere Beratung ist von dem Bemühen geleitet, eine verantwortliche Entscheidung der Frau zu ermöglichen.“ Neben der gesetzlich verankerten Konfliktberatung betreut donum vitae Frauen mit persönlichen, familiären und wirtschaftlichen Problemen während der gesamten Schwangerschaft. So erhalten die Frauen z.B. Informationen über Sozialleistungen und werden im Umgang mit den Behörden unterstützt. Um den Frauen möglichst umfassend zu helfen, ist die Kooperation mit unterschiedlichen sozialen Einrichtungen oftmals notwendig. Die drei Mitarbeiterinnen des Teams haben in 2007 bisher bereits 328 Frauen beraten und im Bedarfsfall länger begleitet. Darüber hinaus führt donum vitae Präventionsveranstaltungen in Schulen und Jugendeinrichtungen durch.
|
|
|
|
19.04.2007
|
Schüler entdecken ihre Zukunft
|
|
400 Mädchen und Jungen proben ihre Berufs- und Lebensplanung
|
|
SZ vom 19.04.07 ch- Weidenau. Seit gestern entdecken Siebtklässler der heimischen Haupt- und Gesamtschulen in einem Erlebnisparcours ihre persönlichen Stärken für die zukünftige Berufs- und Lebensplanung. Unter der Schirmherrschaft von Paul Breuer, Landrat der Kreises Siegen-Wittgenstein, startete in der Weidenauer Bismarckhalle das bislang bundesweit einzigartige Projekt. „Wir machen Mädchen und Jungen neugierig auf die Zukunft und vertraut mit ihren Stärken“, erklärte Safia Reinhold vom Organisationsteam. Das Projekt läuft seit Herbst 2006 in NRW unter dem Titel „komm auf Tour meine Stärken, meine Zukunft“. In seinem Mittelpunkt steht ein 500 Quadratmeter großer Parcours, dan dessen sechs Stationen die Schüler spielerisch ihre persönlichen Stärken und Interessen entdecken können. Und diese auch mit ersten Vorstellungen hinsichtlich Arbeit, Beruf, Freundschaft, Lebensplanung, Sexualität und Geschlechterrollen verbinden. Bis morgen läuft das Projekt. Dann werden 400 Jugendliche ihre Erfahrungen und Eindrücke gesammelt haben, wie Petra Kipping Mitorganisatorin von der Regionalagentur der Kreise Siegen-Wittgenstein und Olpe im Pressegespräch erläuterte. „Es handelt sich bei dem Angebot um eine hervorragende Ergänzung zur alltäglichen Schularbeit“, führte Volker Reichel, Schulrat des Kreises Siegen-Wittgenstein, weiter aus. Das Projekt unterstütze auch Lehrer und Eltern bei ihrer Arbeit, für die flankierend Workshops und Infoabende angeboten wurden. Es ist ein Modellprojekt und wrude von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und vom NRW-Gesundheitsministerium entwickelt. Etliche heimische Partner und Sponsoren beteiligten sich an der Umsetzung. |
| |
| 29.03.2007 |
Pressemitteilung des Bundesverband donum vitae zur Statistik 2006
|
|
Weiterer Anstieg der Beratungszahlen bei donum vitae. Statistik für 2006 liegt vor.
|
|
(Bonn, 29. März 2007) Der Bundesverband von donum vitae hat heute die statistische Jahresauswertung für ds Jahr 2006 vorgelegt. Die Anzahl der Frauen, die im Schwangerschaftskonflikt innerhalb der ersten 12 Wochen oder in einem späteren Stadium der Schwangerschaft Rat und Hilfe bei donum vitae suchten, ist im Vergleich zum Vorjahr nochmals deutlich gestiegen. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 39.253 Frauen bei donum vitae im Erstkontakt beraten. Dies entspricht einer Zunahme von 8,84 Prozent. Viele Frauen nahmen das Beratungsangebot von donum vitae mehrfach in Anspruch: die Anzahl der Folgeberatungen stieg auf 39.164, was einer Steigerung von 18,14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Bei den Gründen für einen erwogenen Schwangerschaftsabbruch lagen wirtschaftliche und finanzielle Gründe mit 17 Prozent knapp vor denen der Berufs- und Ausbildungssituation mit 16 Prozent, gefolgt von den familiären und/oder partnerschaftlichen Problemen. Die schlechte finanzielle Situation vieler Frauen und Paare spiegelt sich nach den Beobachtungen der Beraterinnen auch in einem veränderten Verhütungsverhalten wieder: Immer mehr Frauen gaben an, aus finanziellen Gründen keine oder eher unsichere Verhütungsmittel eingesetzt zu haben. Die Vermeidung ungewollter Schwangerschaften gerade bei sehr jungen Frauen ist für donum vitae weiterhin eine wichtige Aufgabe. Die Zahl der Präventionsveranstaltungen stieg im vergangenen Jahr um 10,45 Prozent. Durch die Bevorzugung der Arbeit in kleineren Gruppen war die Zahl der Personen, die mit diesen Veranstaltungen erreicht wurden, um 2,15 Prozent niedriger als 2005. Die Bundesvorsitzende von donum vitae, Rita Waschbüsch, sieht in den vorgelegten Zahlen eine Bestätigung für die erfolgreiche Arbeit des Vereins. Man wisse, dass viele Kinder Dank der Beratung und Hilfe für ihre Mütter durch donum vitae leben. Zu dem in Deutschland etablierten System einer gesetzlich geregelten Pflichtberatung für Frauen im Schwangerschafts-konflikt gäbe es derzeit keine bessere Alternative. Dies zeigten auch die im Vergleich zu anderen europäischen Ländern niedrigen Quoten für Schwangerschaftsabbrüche (s. Eurostat), die im vergangen Jahr erneut rückläufig waren. Die Vorsitzende bittet darum, den Verein auch weiterhin mit Spenden zu unterstützen, damit die erfolgreiche Arbeit fortgeführt werden kann. donum vitae ist Träger von staatlich anerkannten Beratungsstellen für Schwangere. Im Schwangerschaftskonflikt und bei allen Fragen und Problemen im Zusammenhang mit einer Schwangerschaft bietet donum vitae psychosoziale Beratung und vermittelt konkrete Hilfe. Auf der Grundlage eines christlichen Menschenbildes berät donum vitae die Frauen ergebnisoffen und steht in doppelter Anwaltschaft für die Mutter und das ungeborene Kind. Der überwiegend von Katholiken gegründete Verein setzt sich auch für eine bessere Beratung im Zusammenhang mit pränataler Diagnostik ein. Für diese Arbeit erhält donum vitae eine Projektförderung durch die Aktion Mensch. Zur Verhinderung ungewollter Schwangerschaften bei Teenagern gestalten Beraterinnen von donum vitae sexualpädagogischen Unterricht an Schulen und in Jugendeinrichtungen. donum vitae ist mit 107 Beratungs- und 77 Außenstellen an über 180 Orten im Bundesgebiet vertreten. |
| |
|
24.03.2007
|
"Interaktiv mehr über AIDS lernen"
|
|
Mitmach-Parcours zu Aids, Liebe und Sexualität |
|
SZ Siegen. Einen "Mitmach-Parcours zu Aids, Liebe und Sexualität" verantstaltete jetzt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Köln gemeinsam mit regionalen Fachstellen der Gesundheitsförderung und Jugendbildung in Siegen. Beteiligte Schulen waren die Betha-von-Suttner-Gesamtschule und die Rudolf-Steiner-Schule am Siegener Giersberg. Fünf verschiedene Stationen luden auf spielerische Weise zur aktiven Beschäftigung mit der Aids-Thematik ein. Im Wechsel von je 15 Minuten hielten sich maximal zwölf Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen neun bis elf an den einzelnen Stationen auf. Sie beschäftigten sich zum Beispiel mit „Übertragungswegen von HIV“, „Liebe, Sexualität und Schutz vor HIV“ oder auch „Leben mit HIV/Aids“. So wurden etwa Piktogramme, ein Glücksrad sowie ein Puzzle spielerisch und interaktiv eingesetzt. Jede Station wurde von einem Moderator geleitet, der im Anschluss eines Spiels Fragen zum jeweiligen Thema beantwortete. Ebenfalls standen Kornelia Heisener von der Beratungsstelle „donum vitae“ Siegen und Helmut Sindhoff von der BZgA für die Beantwortung von Fragen zur Seite. Im Mittelpunkt der ganzen Aktion steht das persönliche Gespräch der Präventionsberater mit den Teilnehmern. Ziel des „Mitmach-Parcours“ ist es, das individuelle Wissen der Schüler zu Aids und HIV zu erweitern und ihnen Unsicherheiten zu nehmen. Etwa 300 Schüler nahmen hier an diesem Parcours teil. Die Lehrer der Schulen brachten sich als Moderatoren ein. „Die gesunde Skepsis, die die Schüler anfänglich hatten, wich von Station zu Station großem Interesse“, sagte Heike Siebel, didaktische Leiterin der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule. Im Verlauf hätten die Teilnehmer Hemmschwellen abgebaut und freier und spontaner agiert. Der „Mitmach-Parcours“ sei integriert in ein weiteres Aids-Projekt mit anderen Schwerpunkten, das nach den Osterferien an der Schule veranstaltet wird. Der „Mitmach-Parcours“ der BZgA ist ein Präventionsinstrument, das seit 1994 bundesweit angeboten wird. Das Konzept basiert auf einem erlebnisorientierten Ansatz. „Es handelt sich hier um ein Kooperationsprojekt, das die Präventionsarbeit von Beratungsstellen ergänzen möchte“, erklärte Helmut Sindhoff. Der Schutz vor HIV und der Umgang mit HIV-infizierten und aidskranken Menschen solle bei Jugendlichen wieder ins Gespräch kommen. Das sei wichtig, da in Deutschland die Neuinfektionen wieder ansteigen. |
|
| 26.01.2007
|
"Gesund macht Laune "
|
|
"Gymnasium Auf der Morgenröthe" führt Projekttage durch
|
|
SZ-Niederschelden.SZ vom 26.01.07
Projekttage unter dem Motto „Gesund macht Laune“ finden derzeit am Gymnasium auf der Morgenröthe statt. Die Schüler beschäftigen sich noch bis zum Freitag mit unterschiedlichen Themen rund um die Gesundheit. Am Samstag, 27. Januar, werden die erarbeiteten Ergebnisse der Öffentlichkeit präsentiert. Von 10 bis 13 Uhr haben Eltern, Großeltern, Geschwister und andere Interessierte die Gelegenheit, das Gymnasium zu besuchen. Eine Vielfalt von Präsentationen und Informationen erwartet die Besucher, auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Die verantwortliche Lehrergruppe hat den Leitgedanken der Projekttage aufgrund der Beobachtung entwickelt, dass Kinder und Jugendliche immer weniger Gesundheitsbewusstsein an den Tag legten. Sportlehrer berichteten von einem auffallenden Rückgang motorischer Fähigkeiten bei Schülern. Klassenlehrer teilten mit, dass die Ernährung ihrer Schützlinge häufig nur aus ungesunden Snacks bestehe. Neben Bewegungsmangel und falscher Ernährung hinterließen nicht zuletzt familiäre und schulische Bedingungszusammenhänge Spuren in der körperlichen und seelischen Konstitution der Schüler. Hier sollen unter anderem Techniken zum Stress- und Aggressionsabbau vermittelt werden. Für das Projekt „Ringen und Kämpfen ohne Verletzung und Aggression“ wurde z.B. die Judo-Vereinigung Siegen gewonnen. Auch die Drogenberatungsstelle des Kreise Siegen-Wittgenstein und der Verein donum vitae sind mit von der Partie und bieten Projekte an, in denen über Liebe, Freundschaft und Sexualität aufgeklärt wird. Weitere externe Projektpartner sind das Jugendamt der Stadt Siegen, der Stadtjugendring (BlueBox), die Tai-Chi-Association Siegen sowie die Betriebskrankenkasse Achenbach und die Initiative „Suchtfrei leben“. Der Siegener Verein „Stylefiasko“ bietet in Kooperation mit der Drogenberatungsstelle Siegen-Wittgenstein Projekte an. Der anerkannte Träger der freien Jugendhilfe leistet Jugendarbeit auf der Basis der HipHop-Kultur. Insbesondere werden Strategien zum Umgang mit Problemen durch musikalische und künstlerische Aktivitäten (Graffiti) vermittelt. Der überwiegende Teil der Projekte wird jedoch von den Lehrern des Gymnasiums geplant und durchgeführt. Das vielfältige Angebot reicht hier von „Nordic Walking“ über „Gesundes Frühstück“ bis hin zu „Strahlen, Wellen und Felder physikalische Parameter im Lebensraum des Menschen.“
|
![]() |
|
|